Horst Krischke

 

Rain am Lech

 

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Hakennasennattern Weibchen

Western Hognose

Heterodon nasicus "Red Phase"

Das kleinere und...
Das kleinere und...
...das etwas größere Weibchen
...das etwas größere Weibchen

Am 25. November 2012, dem Geburtstag meines Vaters, welch ein Zufall, war doch auf dem Weg dahin die Terrarienbörse in der Augsburger Schwabenhalle. Eigentlich kaufe ich gar nicht gerne auf solchen Börsen ein. Die Gründe sind sehr vielschichtig , diese hier aufzuzählen wäre jetzt fehl am Platze. Wer trotzdem meine Meinung hören, bzw. lesen möchte, dem sei die Seite von Herrn Stöckl empfohlen. Was da über Börsen steht, deckt sich eins zu eins mit meiner Meinung.

Der Link dazu: Stöckl Boas; Börsen.

Neugierig war ich eigentlich nur auf die Produkt- und Tierpalette, die zum Angebot stand. Und dann traf ich auf Filip Longhitano, dessen Internetseite ich schon des öfteren besuchte. Auf seinen Stand war ich sehr neugierig.

Ich brauchte keine fünf Minuten, da war ich auch schon mein Weihnachtsgeld los.

Zwei Red Phase Weibchen hatten es mir angetan. Nachzuchten 2012, wirklich schöne, gesund erscheinende Tiere.

Natürlich nahm ich die mit, und ja, auf einer Börse.

Wer jedoch Filip auf seiner Seite besucht, sieht, wie er die Tiere außerhalb der Börsenzeiten hält. Von daher sprang ich über meinen Schatten und kaufte eben doch auch mal auf einer Börse. Aber bei jemandem, dem ich vertraue, was die Pflege seiner Tiere angeht.

Na ja, jetzt waren zwar zwei Weibchen für meine Männchen gefunden und gekauft, aber wohin damit, wenn ich zu Hause bin?

Zu den Männchen besimmt noch nicht, da diese zwei Jahre älter sind und die Weibchen dafür dann doch noch zu jung wären.

Terrarium ist aber auch keines mehr frei.

Na, wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Gebüsch. Also kamen die Kleinen erst mal in eine Aufzuchtbox mit spärlicher Einrichtung.

Drohgebärden, wie eine Minikobra und dazu das Zischen wie ein Dampfkessel soll Furcht einflößen.
Drohgebärden, wie eine Minikobra und dazu das Zischen wie ein Dampfkessel soll Furcht einflößen.

Jetzt hatte ich mir durch die Quarantäneunterbringung der neuen Bewohnerinnen zwar ein kleines Zeitpolster geschaffen, trotzdem hatte ich keine Zeit zum Verschenken. Ein Terrarium musste gebaut werden. Eigentlich sollten es ja drei werden, also Zettel und Stift zur Hand genommen und erst mal planen. Als meine Gedanken dann auf dem Blatt Papier waren, fuhr ich los in den Baumarkt. Holz und Umleimer besorgen. Gut, das ich den Kollegen am Holzzuschnitt gut kannte, Danke für die saubere Arbeit, Klaus.

Mit Holz allein ist ein Terrarium natürlich noch lange nicht gebaut.

Den größten Teil des Materials besorgte ich mir über den Versandhandel.

12V Unterbauleuchten aus dem Küchenbau, einen Philips Certaline 35-105W 12V Halogen Transformator, Niedervoltleitungen dazu und fertig war der Hotspot für die Hakennasen.

LED Beleuchtung hatte ich aus einem älteren Terrarium und zwei Neue aus meiner Arbeit mitgenommen.

Für die Belüftung verwende ich Lüftungsgitter (Abluftgitter) aus Aluminium an der Rückseite und für die Seitenwände welche aus Plastik.

Dazu kamen noch Glasführungsprofile für meine, auch in Auftrag gegebenen 4mm Glasscheiben.

 

eines der zwei Männchen, Baujahr 2010
eines der zwei Männchen, Baujahr 2010

Egal welches Material gerade mit den diversen Paketdiensten eintraf, es wurde sofort verbaut. Das hat soviel Spaß gemacht, das ich sogar die einzelnen Schritte des Fortschritts vom Bau des Terrariums vergaß zu knipsen.

Na was soll's.

Fertig sieht es zumindest für meine Begriffe relativ gut und so aus:


Perfekte Temperaturverhältnisse tagsüber
Perfekte Temperaturverhältnisse tagsüber
auch die Luftfeuchtigkeit stimmt
auch die Luftfeuchtigkeit stimmt

Ist die nicht schön?
Ist die nicht schön?

Eine blühende Tillandsie im Hakennasenterrarium.

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